Trotz einer Erholung der internationalen Aktienmärkte bieten die Schwellenländermärkte rund um den Erdball wertvolle Anlagemöglichkeiten
Solide langfristige Fundamentaldaten. Auf die Schwellenländer entfallen zwei Drittel der Weltbevölkerung, nahezu die Hälfte der Landmasse der Welt, über zwei Drittel der internationalen Währungsreserven, ein Drittel des weltweiten BIP und bisher lediglich 12,7%1 der internationalen Börsenkapitalisierung. Es liegt auf der Hand, dass das mittel- bis langfristige Wachstumspotenzial gigantisch ist. Die internationalen Schwellenländer steuern mittlerweile bereits 71% zum globalen Wirtschaftswachstum bei.
Eine wachsende Zahl gut geführter Unternehmen. Mittlerweile werden die Unternehmen in den Schwellenländern besser gemanagt und bieten eine höhere Transparenz, um für Kapitalflüsse ausländischer Investoren attraktiver zu sein. Die Unternehmen veröffentlichen solidere Bilanzen, sind profitabler und engagieren sich zunehmend für die Verbesserung des Shareholder Value.
Positive Diversifikationseffekte für Ihre Portfolios. Obwohl das Argument, die Schwellenländermärkte hätten sich von den Industrieländern abgekoppelt, mittlerweile als Fehlschluss enttarnt wurde, leisten sie doch einen erheblichen Beitrag zur Risikodiversifikation in Portfolios.
Robustheit trotz des Konjunkturabschwungs. Obwohl auch die Schwellenländer nicht immun sind gegen die weltweite Konjunkturschwäche, weisen sie eine geringere Verschuldung auf als die Industrienationen. Die durchgeführten Wirtschaftsreformen tragen ihre Früchte: Die von vielen Regierungen eingeführten vorsichtigen Haushalts- und Geldpolitiken legten den Grundstein für Stabilität und Wachstum.
Die kräftige Inlandsnachfrage stemmt sich gegen den globalen Trend. Die Schwellenländer verfügen dank ihrer jungen und wachsenden Bevölkerung, ihres stabilen Konsums und der prosperierenden Mittelschicht über ein höheres Wachstumspotenzial als die reifen Volkswirtschaften.
Die internationalen Schwellenländer werden dem Aufschwung nicht nacheifern, sondern ihn vorantreiben. Die internationalen Schwellenländer weisen eine deutlich geringere Abhängigkeit von den Industriestaaten auf als umgekehrt. Ihr Exportvolumen in andere Schwellenländer nimmt stetig zu, und sie verzeichnen zudem eine dynamische Inlandsnachfrage und nationale Investitionen. Während die Industrieländer sparen müssen und deshalb nur ein gedämpftes Wachstumspotenzial bieten, haben die Schwellenländer in der Vergangenheit gespart und können deshalb jetzt ihren Konsum finanzieren.
Obwohl sich die Schwellenländermärkte erholt haben, bleiben die langfristigen Perspektiven positiv. Die Aktienmärkte der internationalen Schwellenländer weisen immer noch einen Rückstand von 40% auf ihre im Oktober 2007² erreichten Höchststände auf. Schwellenländeraktien bieten auch weiterhin ein solides Kurspotenzial.
1 Quelle: HSBC, Juli 2009
2 Quelle: Bloomberg, MSCI, 29. Mai 2009